Konzeption der Erich Kästner-Schule


vorschulischer Bereich :: SVE 1 und SVE 2

Die Schulvorbereitende Einrichtung (S V E) im Haupthaus der Erich Kästner-Schule.

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Kinder entwickeln sich unterschiedlich. Verzögerungen und Störungen in der körperlichen, seelischen, sprachlichen und geistigen Entwicklung sind heutzutage oft zu beobachten. Wichtig ist, davor nicht die Augen zu verschließen, sondern möglichst frühzeitig geeignete Lern- und Entwicklungshilfen anzubieten, damit diese Kinder nicht den Anschluss verlieren und beim schulischen Lernen Erfolg haben.
 
Das Private Sonderpädagogische Förderzentrum Marktredwitz bietet Hilfe für Kinder mit besonderem Förderbedarf in den Schulvorbereitenden Einrichtungen (SVE) im Haus der Erich Kästner-Schule.
 
Die SVE besuchen Kinder ab 4 Jahren. Sprachliche Beeinträchtigungen und Entwicklungsverzögerungen sollen soweit wie möglich ausgeglichen werden durch:

  • spezielle Förderung
  • kleine Gruppen (10 - 12 Kinder)
  • Einsatz von Fachpersonal (Heilpädagogen, Sonderschullehrer)

Ziel ist es, den Kindern den Besuch der Grundschule zu ermöglichen. Sind vorhandene Rückstände bis zu Einschulung noch nicht ausgeglichen, können die Kinder in die Diagnose- und Förderklassen (DFK) aufgenommen werden.

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schulischer Bereich - Unterstufe :: Klassen der DFK

Die Diagnose- und Förderklassen (D F K) sind eingerichtet für Schüler mit

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  • Lernschwierigkeiten,
  • Entwicklungsverzögerungen,
  • Teilleistungsschwierigkeiten,

die noch nicht mit Erfolg am Unterricht der Grundschule teilnehmen können. Besonderer Wert wird auf eine exakte diagnostische Erfassung des Förderbedarfs gelegt. Auf diesen Erkenntnissen basiert die Förderung in Teilleistungsbereichen, die grundlegend sind für schulische Lernprozesse wie Lesen, Schreiben und Rechnen. Der Stoff der 2 Grundschuljahre kann auf 3 Schuljahre verteilt werden. Dadurch bleibt Zeit für

  • individuelle Fördermaßnahmen,
  • therapieintegrierten und
  • multisensorischen Unterricht.
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schulischer Bereich - Mittelstufe :: Klassen 3 - 6

Für Schüler mit besonderem Förderbedarf im Lernen sind die Mittelstufenklassen 3 bis 6 installiert.  Der Unterricht richtet sich nach dem Lehrplan der Schule zur Lernförderung.

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Lernziele und -inhalte werden am Förderbedarf der einzelnen Schüler ausgerichtet, die Lernstoffe auf Schwerpunkte konzentriert, der Lebensbezug wird gewährleistet, der Erfahrungsbereich der Schüler einbezogen.

Die Mittelstufe der Schule zur Lernförderung setzt sich aus der Förderstufe II (Klassen 3 und 4) und der Förderstufe III (Klassen 5 und 6) zusammen.

Die Jahrgangsstufen 3 und 4 schließen sich an den Besuch der Sonderpädagogischen Diagnose- und Förderklassen oder einer anderen Förderform an. Der Anschluss an den erreichten individuellen Lern- und Leistungsstand des einzelnen Schülers wird durch die Verknüpfung von Lernzielen und Lerninhalten der ersten Förderstufe und der zweiten Förderstufe hergestellt. Im Zentrum der Förderung steht der Schüler mit seinen individuellen Fähigkeiten. Somit besteht die Notwendigkeit einer diagnosegeleiteten Förderarbeit.

Im Mittelpunkt des Unterrichts und der Förderung stehen Sprechen, Lesen, Schreiben und Rechnen. Des Weiteren stellt die Gestaltung des Gemeinschaftslebens einen wichtigen Aspekt in dieser Förderstufe dar. Die Fähigkeit, mit anderen in Partner- und Gruppenarbeit zusammenzuarbeiten, wird weiterentwickelt.

Die dritte Förderstufe (Jahrgangsstufen 5 und 6) legt ihr besonderes Gewicht auf die Hinführung zu einem zunehmend selbstständigen Lernen und einer Festigung der bereits erreichten Lese-, Schreib- und Rechenfähigkeiten. Eine vertiefte Auseinandersetzung mit Gegenständen der Sachkunde ist möglich.

Durch die Erziehung, Unterricht und Förderung wird eine Ausweitung der Allgemeinbildung gesichert. Ferner wird die Konzentration, Ausdauer, Selbstständigkeit und das verantwortungsbewusste Handeln gefördert.

Wie schon in den Förderstufen I und II steht auch hier die individuelle Förderung der Schüler im Mittelpunkt. Das Erreichen der Lernziele und Lerninhalte orientiert sich am Förderbedarf der einzelnen Schüler. So wird der Lebensbezug gewährleistet und die Erfahrungswelt der Schüler einbezogen. Ebenfalls wird der Eigentätigkeit, Selbstständigkeit und Kooperationsfähigkeit der Schüler großes Gewicht beigemessen.

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schulischer Bereich - Oberstufe :: Klassen 7 - 9 :: SDW

Die Sonderpädagogische Werkstattklassen (S D W) sollen

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auf Leben und Beruf mit dem Ziel der Integration in die Arbeitswelt vorbereiten. Der Unterrichtsschwerpunkt liegt auf Berufs- und Lebensorientierung (BLO).
 
Der Kernbereich umfasst inhaltliche Elemente:

  • Arbeitslehre
  • berufswahlvorbereitender Förderunterricht
  • SOZIALES (Hauswirtschaft/Textilarbeit)
  • TECHNIK (Technisches Werken, Technisches Zeichnen, CAD)

Dazu kommen berufsbezogene und informationstechnische Kompetenzen.
 
Die 7. Jahrgangsstufe ist eine Vorbereitungsphase. Der schulische Unterricht dominiert, aber Betriebserkundungen eröffnen Einblicke in die Arbeitswelt.
 
Die 8. Jahrgangsstufe wird als Orientierungsphase betrachtet. Dabei wird der schulische Unterricht reduziert und die außerschulische Praxis erweitert. Es gibt einen wöchentlichen BLO-Tag und drei Blockpraktika bis zu 200 Stunden.
 
Die 9. Jahrgangsstufe ist die Individualisierungsphase. Mit den gleichen Schwerpunkten wie in der 8. Klasse. Die Schüler sollen sich jetzt aber gezielt auf ausgewählte Berufsfelder konzentrieren.
 
Die Fächer TECHNIK (GtP) und SOZIALES (HsP) werden grundsätzlich - bis auf die 9. Jahrgangsstufe - von Schülern und Schülerinnen im Turnus besucht.

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EmiL - Klasse

EmiL = Erziehen mit individuellen Lernangeboten

EmiL ist die Stütz- und Förderklasse der Erich Kästner-Schule im Grundschulbereich in Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendhilfezentrum St. Josef in Wunsiedel und dem Kreisjugendamt Wunsiedel.

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Hier werden bis zu 8 Schüler und Schülerinnen mit einem Sonderpädagogischen Förderbedarf aus dem Grund- und Förderschulbereich von einem Team aus Sonderpädagogen, Heilpädagogen, Förderlehrer und Sozialpädagogen unterrichtet, begleitet und gefördert. Die Grundlage für die Inhalte ist der Lehrplan der Grundschule oder der Rahmenlehrplan Lernen.

Im Vordergrund steht die Förderung prosozialer Verhaltensweisen und das Erlernen von adäquaten Problemlösungsstrategien sowie der Aufbau von Selbstvertrauen und –sicherheit durch Sozialtraining, kooperative Spiele und Lernen im „grünen Klassenzimmer“.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Ausbau der Konzentrationsfähigkeit, der Lernbereitschaft und der Ausdauer. Die intensive und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern ist ein wesentlicher Baustein der Arbeit.

Ziel ist die erfolgreiche Rückführung der Schüler und Schülerinnen in die Regelschule, bzw. in eine andere Klasse eines Förderzentrums nach zwei Jahren.

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Einzugsgebiet

Das Einzugsgebiet der Erich Kästner-Schule liegt im südlichen Teil des Landkreises und erstreckt sich von Schirnding im Osten bis Tröstau bzw. Nagel im westlichen Teil. Insgesamt werden etwa 100 Schülerinnen und Schüler in 10 Klassen im Sonderpädagogischen Förderzentrum unterrichtet.